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Cybersecurity Tipps vom Experten

Cybersecurity

ZÄHLERSTAND
ABLESEN

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Richtig gut war sie, die SWEN „Live-Hacking-Demo“ im Weinstraßen-Center. Viel Spaß für alle und super Tipps, wie man Hacker „nicht rein lässt".

Hiermit auch ein großes Danke an unseren Gastredner, den Sicherheitsexperten Marc Frank, für die Tolle Veranstaltung. Für alle die nicht dabei sein konnten, haben wir hier einige seiner Expertentipps zusammengefasst.

 

Firewalls und Virenscanner

Wer mit einem Desktop-Computer oder Laptop im Internet surft, der sollte stets Virenscanner und Firewall aktiviert haben, sie helfen dabei Schad-Software zu erkennen und zu löschen. Hier gibt es jede Menge Programme und Apps. Geben Sie hier aber lieber ein paar Euro für Ihre Sicherheit aus, anstatt auf kostenlose Software zu setzen.

Updates

Das Betriebssystem und installierte Programme/Apps sollten immer auf dem neuesten Stand gehalten werden, denn Updates schließen bekannte Sicherheitslücken. Dies gilt für all Ihre Geräte –PC, Laptop, Tablet und Smartphones.

Verschlüsselte Verbindungen

Wichtiger Datenaustausch (besonders bei persönlichen oder Bank-Daten) sollte nur über verschlüsselte Verbindungen stattfindet. Seriöse Internetseiten bieten darum eine Verbindung via „HTTPS“ an. Sie erkennen sichere Verbindungen „s“ nach dem http in der Adresszeile des Browsers: https://www-sichere-seite.de. Einige Browser zeigen Ihnen zusätzlich daneben noch ein „Schloss-Symbol an“.

Passwörter

Damit Passwörter nicht einfach erraten werden oder von Programmen auf die Schnelle entschlüsselt werden können, sollten diese zur Sicherheit immer mindestens aus acht nicht zusammenhängenden Zeichen bestehen. Nehmen Sie keine Geburtsdaten, Telefonnummern oder Namen und achten Sie darauf wenn möglich Klein- und Großbuchstaben sowie Nummern und Sonderzeichen zu verwenden.

Passwörter sollten Sie auch nur einmal verwenden – also für jede Seite ein anderes. Dann können Sie sicher sein, dass im Falle eines Sicherheitslecks nur dieses Konto betroffen ist.

Tipp: Damit Sie sich die vielen, schwierigen Passwörter nicht alle merken müssen, und diese auch wirklich sicher sind, bieten sich Tool wie z. B. KeePass (kostenloser Passwortverwalter mit eigenem Passwortgenerator) an.

Misstrauen – SPAM & Fishing-Mails

Erhalten Sie E-Mails aus unbekannter Quelle, oder kommt Ihnen generell etwas „spanisch vor“, dann lieber ab damit in den SPAM-Ordner. Seriöse Seiten werden Sie niemals per E-Mail auffordern Ihre persönlichen / Bank-Daten abzugleichen. Auch Schreibfehler oder Formulierungsfehler weisen oft auf fragliche Inhalte hin.

Sind Sie nicht sicher ob die E-Mail wirklich vom Absender kommt, gehen Sie lieber den Umweg über dessen Website / Ihren Login, statt auf Links in E-Mails zu klicken. Auch Anhänge sollten mit Sorgfalt geprüft werden, bevor man sie herunterlädt. Denn darin können sich Trojaner oder Viren verstecken, die z. B. Ihren ganzen PC lahmlegen können!

iOS oder Android

Bei einem iPhone, iPad oder einen iPod touch – also OS-Betriebssystemen, müssen Sie sich weniger großen Sorgen um Hacker machen. Das System ist sehr geschlossen gebaut. Jailbrokene Geräte sind hierbei aber teilweise anfällig.

Auf Android-Smartphones sieht das leider anders aus. Ein Großteil der Smartphone-Viren wurde/wird für Android entwickelt. Da das Betriebssystem sehr offen gebaut ist, kommen leider auch Hacker schnell hinein.

Gerade auf Android-Smartphones empfiehlt sich ein Virenschutz – hierzu gibt es jede Menge kostenloser Apps. Auch Anwender eines jailbrokenen oder gerooteten Geräts sollten bei der Installation von Apps vorsichtig sein. Erhalten Sie diese nicht aus dem üblichen App Store, könnten sie Viren enthalten.

Jailbreak (iOs) und Root (Android)

Auf einem neuen Smartphone stehen viele Funktionen nur für die Software des Herstellers oder den Entwickler des Betriebssystems zur Verfügung. Alle Programme, die von App-Stores heruntergeladen werden, haben nur limitierte Zugriffsrechte. Rooting oder Jailbreaking beschreibt also das Erlangen von kompletten Administrator-Rechten auf dem Smartphone

Mithilfe spezieller Programme können die Anwender wirklich alles auf ihren Smartphones machen, ohne Einschränkungen durch den Hersteller. Auch wenn ein Jailbreak oder Root vermeintlich viele Vorteile bringt, verlieren Sie viele Funktionen, die der Sicherheit dienen. das Gerät zu hacken ist für potentielle Angreifer also einfacher.

WLAN & Bloothoth

Wurde ein mobiles Endgerät einmal mit einem WLAN verbunden, sucht dieses Gerät – sofern die WLAN-Funktion angeschalten bleibt – auch Tage später permanent nach dem entsprechenden WLAN. Ein Angreifer kann leicht erkennen, welche Netzwerke in seiner Umgebung existieren und welche Endgeräte sich zu welchem Netzwerk verbinden wollen. Dadurch sind gezielte Angriffe möglich.

Verbinden Sie sich unterwegs auch nur mit passwortgeschützten WLANs. Surfen Sie über ein öffentliches WLAN, laden Sie schnell Hacker auf eine Tour durch Ihr Smartphone ein.

Eine weitere Sicherheitslücke steckt in der Bluetooth-Konnektivität. Hier können sich Hacker in Ihrer unmittelbaren Umgebung verbinden, auch ohne dass Sie es merken.

Schalten Sie also WLAN und Bluetooth aus, wenn Sie es nicht nutzen.
Das spart zusätzlich auch noch eine Menge Akku.

 
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