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Gemeinsam stark!

Die vergangenen Monate haben uns alle vor große Herausforderungen gestellt. Die Be- und Einschränkungen in vielen Lebensbereichen betreffen uns alle.

Gerade in Zeiten wie diesen ist es wichtig zu wissen, dass Ihre Versorgung und alle gewohnten Infrastrukturen aufrecht erhalten werden. Dafür sorgen die Mitarbeiter der Stadtverwaltung, EBG (Bauhof und Abwasserwerk) und  Stadtwerken gemeinsam. Wir alle arbeiten auf Hochtouren, damit Grünstadt und die zugehörigen Gemeinden sicher versorgt sind, die Technik reibungslos funktioniert und alles „sauber" bleibt!

Wir sind stolz auf unsere Mitarbeiter die sich jeden Tag für unsere Gemeinschaft engagieren – denn nur gemeinsam sind wir stark!

Klaus Wagner, Bürgermeister Stadt Grünstadt | Albert Monath, Geschäftsführer Stadtwerke Grünstadt | Jürgen Böhnlein, Vorstand EBG | Steffen Albert, Vorstand EBG 
Klaus Wagner, Bürgermeister Stadt Grünstadt | Albert Monath, Geschäftsführer Stadtwerke Grünstadt | Jürgen Böhnlein, Vorstand EBG | Steffen Albert, Vorstand EBG
 
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Die Corona-Krise hat die kommunalen Betriebe als „systemrelevante krisensichere Daseinsvorsorge“ wieder in den Fokus gerückt. Wie sehen Sie die Aufgaben der Stadtwerke in dieser schwierigen Zeit?

Die Stadtwerke sind ein selbständiges Unternehmen (GmbH), an der die Stadt Grünstadt Mehrheitseigentümer ist und somit die Richtlinien und Aufgaben bestimmt.

Die Stadtwerke sind in der Region ein großer Wirtschaftsfaktor, die ihren Gewinn an die Stadt ausschüttet. Mit diesem Geld können Investitionen getätigt und viele Maßnahmen für die Stadt und ihre Bürger umgesetzt werden. Weiterhin sind die Stadtwerke auch betriebsführend für andere städtische Betriebe wie das Abwasserwerk mit Kläranlage und den Bauhof, welche beide in unserer Schwestergesellschaft EBG AöR zusammengefasst sind.

Welche Möglichkeiten und Synergieeffekte ergeben sich aus der betriebswirtschaftlichen Führung dieser städtischen Betriebe durch die Stadtwerke?

Für die Stadt Grünstadt ergeben sich viele positive Synergien. Beispielsweise benötigen wir nur ein gemeinsam genutztes Verwaltungsgebäude, Personalunion von Führungskräften und Fachabteilungen (z. B. für die Buchhaltung), gemeinsame Nutzung von Lagerflächen und EDV-Software, gemeinsame Beschaffung von Geschäftsausstattung und Arbeitsmitteln und vieles mehr – also ein erhebliches Einsparpotenzial an finanziellen und personellen Mitteln. Die Stadt Grünstadt hat mit ihrem Instrument Stadtwerke-GmbH auch die Möglichkeit, die Energiepolitik und andere städtische Aufgaben zu beeinflussen, wenn nicht sogar Richtung und Ziele vorzugeben.

Haben die Grünstadter Bürger denn auch etwas von diesen Synergien?

Aber sicher! – z. B. kürzere Baustellenzeiten durch gemeinsame Abstimmung bei Planung und Bau von Infrastrukturen, nur eine Anlaufstelle für Bauherren, ein Ansprechpartner für die Abrechnung von Strom, Erdgas, Wasser, Schmutzwasser, Wärme. Ganz wichtig sind für die Bürger auch die zentralen Ansprechpartner, Telefonnummern, Zuständigkeiten – Problemhelfer- und -löser. Auch durch den Querverbund von Strom, Erdgas, Wasser und Abwasser haben die Bürger den Vorteil einen fairen „Paketpreis“ aus einer Hand zu erhalten und einen Ansprechpartner bei der Rechnungslegung oder bei Fragen und der Abstimmung von Monatsabschlägen.

Welche Bedeutung haben die Querverbindungen für die Stadt bzw. die Stadtverwaltung?

Nur durch die Querverbindungen zwischen Stadt, Stadtverwaltung, kommunale Betriebe und Stadtwerke sind wir bzw. die Stadt in der Lage, effizient und kostengünstig Aufgaben und Projekte umzusetzen und unser Gemeinwesen mit ihren Einrichtungen, wie Schulen, Kindergärten, Bücherei, Musikschule, Organisationen und Vereine zu fördern und zu unterstützen.

Hat die Corona-Krise einen Einfluss auf die Arbeit der Stadtwerke und die kommunalen Unternehmen?

Ich meine, wir konnten den Bürgern zeigen, dass wir auch in schwierigen Zeiten für sie da sind. Energetische Infrastrukturen und Dienstleistungen (Ver- und Entsorgung mit Energie- und Wasserversorgung sowie die Abwasserentsorgung und Straßenreinigung) erhalten wir weiterhin aufrecht. Auch als wichtiger regionaler Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb haben wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit flexibler Organisation durch diese schwierige Zeit geführt, ohne unsere Aufgaben zu vernachlässigen. Ich bin sicher, dass diese Krise auch die Werte und Wertigkeit kommunaler Betriebe und Arbeitgeber deutlich zum Vorschein gebracht hat. Die kommunalen Verantwortlichen vor Ort haben durch ihre Entscheidungen frühzeitig die Weichen dazu gestellt, um die Sicherheit bei der Ver- und Entsorgung im Sinne unserer Bürger zu gewährleisten.

INTERVIEW

Albert Monath

Albert Monath
Geschäftsführer der Stadtwerke

 
 
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